Der Studiengang Mechatronik an der Hochschule Magdeburg‑Stendal vermittelt ein wissenschaftlich fundiertes und anwendungsorientiertes Kompetenzprofil, das die zentralen Bereiche der Mechatronik als verbindendes Element von Elektro- und Informationstechnik sowie Maschinenbau abdeckt. Das Curriculum umfasst daher sowohl die Kernbereiche der Elektrotechnik, wie elektrische Energietechnik, Automatisierungs- und Kommunikationstechnik, Elektronik, Schaltungstechnik und Informatik, wie auch des Maschinenbaus mit Technischer Mechanik sowie Fertigungs- und Produktionstechnik. Darüber hinaus bildet der gestalterische Entwurf mechatronischer Systeme und von Mensch-Maschine-Schnittstellen mit entsprechenden Modulen einen weiteren Schwerpunkt des Studiums. Die Relevanz des Studiengangs ergibt sich aus dem Bedarf der Industrie an interdisziplinär ausgebildeten Ingenieuren für zentrale Zukunftsfelder wie Elektromobilität, Industrie 4.0, Digitalisierung, intelligente Infrastrukturen, kollaborierende Robotik und Künstliche Intelligenz. Der Studiengang leistet einen wesentlichen Beitrag zur regionalen und überregionalen Fachkräftesicherung und adressiert den steigenden Bedarf an qualifizierten Ingenieuren in technologieorientierten Querschnittsbranchen. |
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Mechatronik sind befähigt, mechatronische Systeme zu planen, zu entwickeln, zu analysieren, zu optimieren und effizient einzusetzen. Dabei erwerben sie während des Studiums fachliche Kompetenzen in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau sowie Konstruktion und Design. Das Curriculum erlaubt es den Studierenden im Vertiefungsstudium entsprechend ihren individuellen Neigungen und Wünschen sowohl technische Module aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Industriedesign als auch nichttechnische Module zu belegen. Dies bereitet sie später auf einen flexiblen Einsatz in unterschiedlichen Berufsfeldern vor. Die Studiengangstruktur sowie die dazugehörigen Module werden regelmäßig auf Aktualität und Studierbarkeit geprüft. Dazu werden auf Studienganggesprächen und -konferenzen die Meinungen von Vertretern der Industrie sowie der Studierenden aller Jahrgänge eingeholt, um Optimierungspotenziale in der Ausbildung zu eruieren. Darüber hinaus erfolgt eine stetige Qualitätskontrolle unter der Zuhilfenahme der Werkzeuge der Systemakkreditierung. Außerdem werden den Studierenden überfachliche, systemische und kommunikative Kompetenzen vermittelt, um beispielsweise die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die Umwelt zu beurteilen und die Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklung zu erkennen. Dabei erlernen die Studierenden die Fähigkeit, nachhaltige, ethisch verantwortliche und sozial relevante Lösungen zu entwickeln und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. |
Durch die anwendungsnahe Ausbildung verfügen die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Mechatronik über ausgeprägte praxisbezogene Problemlösungs- und Kommunikationskompetenzen und sind unmittelbar für den beruflichen Einsatz qualifiziert. Je nach gewählter individueller Vertiefung im Bereich der Elektrotechnik, des Maschinenbaus oder des Designs ergeben sich sehr vielfältige berufliche Handlungsfelder in nahezu allen Branchen der gewerblichen Tätigkeit wie beispielsweise:
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Alle ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge des Fachbereiches zeichnen sich durch eine anwendungsnahe Ausbildung mit hohem Anteil an praktischen Arbeiten im Labor neben den klassischen Vorlesungen und Übungen aus. Um einerseits eine Orientierungshilfe mit einer Wechseloption zwischen den Studiengängen nach dem ersten Semester zu geben und andererseits einer generalistischen Grundausbildung eines Ingenieurs gerecht zu werden, ist das Eingangssemester für alle vier ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge inhaltlich gleich. Es schließt sich ein studiengangspezifisches Grundstudium im zweiten bis vierten Semester mit festgelegten Modulen im Curriculum an. Das Vertiefungsstudium im fünften und sechsten Semester ist durch ein Höchstmaß an Flexibilität in der Modulwahl geprägt. Gemein ist den Modulen, dass sie einen hohen Anteil an interdisziplinären Arbeiten enthalten. Favorisiert wird das Arbeiten in kleinen Gruppen, um auch die Ausprägung von Social Skills bei Rollenspielen in Projektarbeiten zu intensivieren. Praktisches Studiensemester und Bachelorarbeit im abschließenden siebenten Semester werden fast ausnahmslos außerhalb der Hochschule absolviert, wobei die Einrichtung individuell gewählt wird und nicht selten zu einem direkten Einstieg in die berufliche Karriere in der jeweiligen Einrichtung führt. Engagierte Lehrende, eine aktuelle und attraktive Laborausstattung, modernste Forschungsmöglichkeiten und eine inspirierende Lernumgebung bereiten die Studierenden auf eine erfolgreiche Karriere in den Ingenieurwissenschaften vor. Eine direkte Anschlussfähigkeit an den Masterstudiengang Interdisziplinäre Ingenieurwissenschaften ist ebenso gegeben, wie eine Weiterführung zur Promotion im Promotionszentrum Umwelt und Technik der Hochschule. |