unbestätigt
14:15-16:15 Uhr
Vorsitz: Kerstin Tänzer
Stimmberechtigte Mitglieder: Prof. Dr. Christoph Damm, Prof. Dr. Burkhard von Velsen-Zerweck, Jana Berge, Kerstin Tänzer
Stellvertretende Mitglieder: /
Beratende Mitglieder/Gäste: Jana Lambrecht, Alexandra Fischer, Cornelia Reinhold, Prof. Michael Herzog, Prof. Thomas Hering
Entschuldigt: Rolf Feil, Nobert Doktor
Protokollantin: Anna Ebeling
| Öffentlicher Teil | |||
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| TOP | Thema | Anlagen/Hinweise | Ergebnisse |
| Formalia |
| siehe Anlage 1 Dauer etwa 15 Min. | zu 1.) Prof. Dr. Damm begrüßt die Mitglieder und Gäste zur 24. Sitzung der Kommission für Weiterbildung (KWB). zu 2.) Die Einladung ist ordnungsgemäß erfolgt. Die Beschlussfähigkeit wird festgestellt. zu 3.) Zu dem Protokoll der letzten Sitzung gab es keine Anmerkungen. zu 4.) Die Tagesordnung wird festgestellt. Es gibt keine Anmerkungen oder Ergänzungen. zu 5.) Kerstin Tänzer berichtete, dass im Wintersemester 2024/25 einige Kurse des Studium Generale aufgrund zu geringer Teilnehmer:innenzahlen abgesagt werden mussten. In diesem Zusammenhang ist eine umfassende Neustrukturierung des Studium Generale vorgesehen. Für das Sommersemester 2025 ist geplant, das Programm vorübergehend auszusetzen, wobei die bestehenden hochschulinternen Angebote weiterhin bestehen bleiben sollen. Darüber hinaus informierte Kerstin Tänzer über den vorliegenden Verbundantrag „Innovative Hochschule“, der die Entwicklung und Anerkennung von Microcredentials zum Ziel hat. Weiterhin berichtete sie, dass die für dieses Jahr angesetzte Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V. (DGWF) abgesagt wurde. Ein neuer Termin wird für Anfang 2025 angestrebt. Prof. Damm ergänzte, dass der Antrag auf eine Verlängerung der Stellenaufstockung für Alexandra Fischer genehmigt wurde. |
| TOP 1 | Gemeinsamer TOP KSL/KWB Vorstellung des Konzepts „Studium Generale“ | Dauer etwa 35 Min. | Die Kommission für Weiterbildung schaltet sich zur Kommission für Studium und Lehre hinzu und wird dort willkommen geheißen. Kerstin Tänzer berichtet über die Neukonzeption des Studium Generale und geht dabei auf die bisherigen Entwicklungen sowie aktuelle Herausforderungen ein. Während das Programm in der Vergangenheit sehr erfolgreich war, ist in den letzten Jahren ein deutlicher Rückgang der Teilnehmendenzahlen zu verzeichnen – von ursprünglich 500 auf nur noch 100 Studierende sowie von 40 auf 15 angebotene Kurse. Trotz positiver Evaluationen gestaltet sich die Gewinnung neuer Teilnehmender zunehmend schwierig. Ziel ist es daher, das Studium Generale weiterzuentwickeln, indem curricular verankerte Angebote zu überfachlichen Kompetenzen gebündelt und in die Wahlpflichtbereiche integriert werden. Unter der Koordination des Studium Generale soll zudem die Mobilität der Studierenden zwischen den Fachbereichen gefördert werden. Langfristig ist geplant, Microcredentials zu etablieren, die zertifiziert, anerkannt und anrechenbar sind, um eine breitere Nutzung zu ermöglichen. Durch interdisziplinäre Mobilität und gezieltes Schnittstellenmanagement können interne Ressourcen geschont werden, während gleichzeitig eine stärkere externe Nachfrage generiert wird. Eine Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen, z.B. der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Alice Salomon Hochschule (ASH) ist vorgesehen und erwünscht. Die benötigten Stellenanteile im ZfW wurden bereits bewilligt, und es soll mit einem Pilotprojekt in einem ausgewählten Studiengang gestartet werden. In der anschließenden Diskussion informiert die Prorektorin darüber, dass gemäß der neuen Zielvereinbarung mit dem Land künftig in allen Studiengängen zwischen 5 und 10 ECTS-Punkte für überfachliche Kompetenzen vorgesehen werden sollen. Ein erster, kleiner Angebotskatalog ist daher für das Wintersemester 2025/26 geplant. Frau Prof. Kitze berichtet aus dem Fachbereich SGM, dass dort bereits studienübergreifende Angebote existieren. Allerdings erfordert die Abstimmung mit dem Personal größeren Aufwand. Zudem gibt es Studiengänge, die keine Wahlpflichtmodule besitzen, und die technische Umsetzung in HisInOne stellt eine große Herausforderung dar. In der Diskussion, an der sich unter anderem Frau Prof. Jagnow, Frau Markwart, Herr Dr. Genkin, Frau Prof. von Velsen, Prof. Damm und Herr Dr. Albrecht beteiligten, wurden mehrere zentrale Aspekte hervorgehoben. Studierende und Lehrende stehen vor dem Problem, dass die kurzfristige Buchung von Studium-Generale-Angeboten zu Semesterbeginn oft nicht möglich ist, da Parallelveranstaltungen, Erwerbstätigkeit und eine insgesamt hohe Arbeitsbelastung die Teilnahme erschwert. Einige Studiengänge ziehen in Betracht, ein einheitliches Zeitfenster – möglicherweise einen ganzen Tag – für Zusatzangebote wie das Studium Generale freizuhalten. Grundsätzlich gab es ansonsten positive Rückmeldungen. Frau Alexandra Fischer vom Zentrum für Weiterbildung wird in den kommenden Monaten Gespräche mit allen Fachbereichen führen, um die konkrete Umsetzung vorzubereiten. Ziel ist es, erste Angebote zum Wintersemester 2025/26 zu starten. |
| TOP 2 | Nachbesprechung der vergangenen Sitzung Ansprechpartner:innen: Alle | Dauer etwa 10 Min. | Kerstin Tänzer erkundigt sich, ob eine Nachbesprechung zum in der letzten Sitzung behandelten Thema der Semestergebühren erforderlich ist. Dies wird verneint. Des Weiteren spricht Kerstin Tänzer an, dass von Mathias Schulz vom BIC-Altmark bislang keine Kontaktaufnahme bzgl. einer Kooperation erfolgt sei. Prof. von Velsen-Zerweck berichtet, dass Hr. Schulz das Unternehmen verlassen habe und derzeit keine Nachfolge vorhanden sei. Zudem ergänzt Kerstin Tänzer, dass es bezüglich der Nachkalkulation und der entsprechenden Stelle keine neuen Entwicklungen gibt und dieses Thema vertagt werden muss. |
| TOP 3 | Berichte Ansprechpartner:innen: AG-Verantwortliche | Dauer etwa 15 Min. | Prof. Thomas Hering berichtet über den Studiengang BWL in der Pflege und informiert, dass der Start für das Wintersemester 2025/26 geplant ist. Die Vorbereitungen für die Bewerbungsphase laufen. Am 12.02.2025 findet das Studienganggespräch statt, wobei er ankündigt, das Protokoll dieses Gesprächs dem Zentrum für Weiterbildung weiterzuleiten. Cornelia Reinhold gibt ein Update zum Studiengang Management im Gesundheitswesen. Das Studienganggespräch ist für den 04.06.2025 terminiert. Zudem beteiligte sich Fr. Reinhold an den zentral organisierten Digitalen Studieninfoinfotagen am 14.01.2025, an dem fünf Studieninteressierte teilnahmen. Sie berichtet außerdem, dass am 23.01.2025 der bundesweite Fernstudientag stattfand und bis Ende Januar 14 Bewerbungen für den Studiengang eingegangen sind. Jana Lambrecht informiert über den Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften und hebt hervor, dass der Online-Infotag gut konzipiert war und die Werbemaßnahmen positiv aufgenommen wurden. Bisher gab es acht Interessierte und aktuell sind 16 Bewerbungen eingegangen. Jana Berge ergänzt, dass für Februar ein weiterer Infoabend geplant ist. Zudem merkt sie rückblickend zum Studium Generale an, dass viele Veranstaltungszeiten für Studierende unpraktisch liegen. Prof. Damm erwähnte, dass geschaut werden könnte, welche Kurse häufiger abgesagt werden, um ein Hinweis für eventuelle Gründe finden zu können. Abschließend erklärt Kerstin Tänzer, dass sie die Absagen für das aktuelle Semester noch einmal genauer analysieren wird, um mögliche Gründe dafür zu identifizieren. |
| TOP 4 | Vielfalt Ansprechpartner:innen: alle | Dauer etwa 15 Min. | Kerstin Tänzer berichtet, dass es ein Weiterbildungsangebot für die Polizeiinspektion Stendal zum Thema Inklusion gab, das auf positive Resonanz stieß. Prof. Damm berichtet von der Lesung von Steffen Mau an der Hochschule, die auf großes Interesse stieß und insbesondere viele Besucher aus der Stadtgesellschaft anzog. Er spricht sich dafür aus, das Format der Lesungen beizubehalten und dabei verstärkt ostdeutsche Biografien junger Menschen einzubinden. Hierbei sollen niedrigschwellige Angebote der Hochschule eine unterstützende Rolle spielen. |
| TOP 5 | Verschiedenes Ansprechpartner: alle | Dauer etwa 5 Min. | Prof. Damm äußert den Wunsch, Angebote zum Gebärdensprachdolmetschen für Mitarbeitende zu schaffen, um den fachlichen und kollegialen Austausch im Arbeitsalltag zu fördern. Kerstin Tänzer informiert, dass zeitnah eine Abfrage zu möglichen Themen für die Sitzung am 26.02.2025 erfolgen wird, um den Bedarf zu prüfen. Sollten keine Themen eingereicht werden, wird die Sitzung entfallen. Für März ist keine Sitzung geplant, sodass die nächste reguläre Sitzung erst im April stattfinden wird. |
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Die Anlagen zur Tagesordnung finden Sie im geteilten Ordner der Nextcloud unter folgendem Link: https://nextcloud.h2.de/apps/files/folders/31555479?dir=/KWB__gemeinsame-Dokumente/KWB_2025-01-29
Kerstin Tänzer
Vorsitzende (k.) der Kommission für Weiterbildung