| Modulnummer - Modultitel | Niveau | | |
| 1.3 - Methoden der Kindheitsforschung I | Semester | 1 |
Credits | 10 |
| Modulverantwortliche:r | SWS | 4 |
| Prof. Dr. Claudia Dreke | Sprache | Deutsch |
| Modulart | | | |
| Dauer und Häufigkeit | 1 Semester, jeweils zum Wintersemester |
| Arbeitsaufwand | Gesamtzeit: 300 h, davon Präsenz-Kontaktzeit: 56 h Online-Kontaktzeit: 0 h Selbststudium: 244 h |
| Voraussetzungen für die Teilnahme | Gemäß Studien- und Prüfungsordnung - M.A. Kindheitswissenschaften und Kinderrechte |
| Lernergebnisse | Nach Absolvieren des Moduls können die Studierenden - Beobachtungs- und Gesprächsdaten erheben und dabei ggf. eigene Praxiserfahrungen in (sozial-)pädagogischen Einrichtungen einbeziehen
- Daten gemeinsam, im peer-to-Peer-learning, methodisch geleitet auswerten und erste Fragen ableiten
- eigene Forschungserfahrungen und -interessen sowie eigene Rollen und Perspektiven, v.a. mit Blick auf Machtverhältnisse, reflektieren
- mögliche Unterschiede im methodischen Herangehen (auch an dasselbe Datenmaterial) thematisieren: lebensweltliche Perspektiven von Kindern erforschen vs. Erforschen von Strukturen, hier vornehmlich generationale
- ihre Position in einem Machtungleichgewicht kritisch reflektieren und zum Abbau von Hierarchien im Forschungsprozess beitragen
- partizipative Forschungsansätze zur Stärkung kindlicher Handlungsfähigkeit einsetzen
- Forschungsanträge und Forschungsprojekte aus ethischer Perspektive analysieren
- die ethisch-rechtlichen Grenzen in der Forschung mit Kindern reflektieren
- subjektive Sichtweisen und Ausdrucksformen ihrer Forschungspartner:innen verstehen und anerkennen
- Gütekriterien empirischer Forschung anwenden
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| Kompetenzbereiche | | |
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| Lehr- und Lernformen |
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Lehrveranstaltung – Nummer und Titel | Arbeitsaufwand | Art der Lehrveranstaltung | SWS |
| 1.3.1 - Forschungspraxis I: Handeln und subjektive Sichtweisen explorieren | 150 h | Seminaristische Vorlesung | 2 |
| Lehrinhalte | - mögliche Techniken der Erhebung (Beobachtungs-/verbale Daten)
- Feldzugang, Verschriftlichung, Audio- /Videografie von Gesprächen, Transkription
- mögliche Methoden der Auswertung: z.B. Ethnografie, Qualitative Inhaltsanalyse
- mögliche Datensorten für die Exploration subjektiver Sichtweisen, z.B. Beobachtungsdaten und Gesprächsdaten, verbale und visuelle Daten, historische Ego-Dokumente, Kinderzeichnungen, Social Media Beiträge, ...
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Lehrveranstaltung – Nummer und Titel | Arbeitsaufwand | Art der Lehrveranstaltung | SWS |
| 1.3.2 - Qualitative Methoden I: Ethische und rechtliche Fragen der Kindheitsforschung | 150 h | Seminaristische Vorlesung | 2 |
| Lehrinhalte | - prozedurale und kategoriale Forschungsprinzipien
- Wissensgerechtigkeit und Wissensungerechtigkeit als Erkenntniskonzepte
- Participatory Rural Appraisal Forschung
- rechtliche Rahmensetzung in der Forschung mit Kindern
- Herausforderungen /Gatekeeping in der Forschung mit Kindern
- Beteiligungsrechte von Kindern als Forschungspartner:innen
- Gütekriterien qualitativer Methoden
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Voraussetzung für die Vergabe von Credits, Benotung | Essay, benotet Die Modulnote geht entsprechend der Credits mit 10 von 120 in die Endnote ein. |
Verwendbarkeit des Moduls | M.A. Kindheitswissenschaften und Kinderrechte |
Literatur und Lehr-Lern-Materialien | - Przyborski, Aglaja/Wohlrab-Sahr, Monika (2021): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 5., überarbeitete und erweiterte Auflage. Berlin, Boston: de Gruyter Oldenbourg.
- Grunert, C. (2022): Qualitative Forschungsmethoden in der Kindheits- und Jugendforschung, In: Krüger, Heinz-Herrmann/ Grunert, C./Ludwig, K. (Hrsg.): Handbuch Kindheits- und Jugendforschung, Springer VS Wiesbaden, S. 321-360.
- Joos, M./ Alberth, L. (Hrsg.) (2022): Forschungsethik in der Kindheitsforschung. Beltz Juventa: Weinheim & Basel.
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Module title and summary | Childhood Research Methods I The students collect observation and interview data, drawing on their own practical experience where appropriate. They evaluate this data together in a methodically guided peer-to-peer learning process and use it to derive initial questions. In doing so, they discuss possible differences in the questions asked: the exploration of structures, especially generational ones, and the exploration of children's subjective, everyday perspectives. They reflect on their own research experiences and interests, as well as their own roles and perspectives, with a particular focus on power relations. They apply data collection and evaluation methods and techniques, using participatory research approaches to strengthen children's capacity for action. They learn to critically evaluate research projects, taking into account quality criteria and from a child rights and ethical perspective. |