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Schlüssel

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Modulnummer - ModultitelNiveau
  •  BA 
  •  MA
708 - Fertigungsvorbereitung und ArbeitsgestaltungSemester5

Credits

5
Modulverantwortliche:rSWS4
Prof. Dr.-Ing. Frank TrommerSprachedeutsch
Modulart
  •  Pflichtmodul
  •  Wahlpflichtmodul
  •  Wahlmodul
Dauer und Häufigkeit1 Semester, jährlich
Arbeitsaufwand

Gesamtzeit: 150 h, davon

Präsenz-Kontaktzeit: 56 h

Online-Kontaktzeit: 0 h

Selbststudium: 94 h

Voraussetzungen für die TeilnahmeKenntnisse auf dem Gebieten Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen
Lernergebnissesem. Vorlesung, Übungsaufgaben vorbereiten und vorrechnen, ergänzende Filme, Anschauungsmuster / Modelle, Maschinen- und Anlagendemonstrationen, Praxisaufgaben
Kompetenzbereiche
  •  Fachkompetenz
  •  Sozialkompetenz
  •  Methodenkompetenz
  •  Selbstkompetenz
Lehr- und Lernformen

Fertigungsvorbereitung:

Die Studierenden kennen die Aufgaben der Fertigungsvorbereitung, die Inhalte eines Arbeitsplans, die Folgedokumente eines Arbeitsplans (Terminkarte, Laufkarte, Materialschein, Lohnschein), die Maschinendatenverwaltung und die Werkzeugorganisation in der Fertigung. Sie können Arbeitspläne für die Teilefertigung auf der Grundlage von Werkstattzeichnungen erstellen. Die Studierenden kennen Richtlinien und Beispiele zur montagegerechten Produktgestaltung. Sie können Montageabläufe auf der Grundlage von Konstruktionsstücklisten und der Zusammenbauzeichnung erstellen. Die Studierenden werden über Verfahren und Methoden der Fertigungssteuerung informiert. Sie sind in der Lage einfache Arbeitsaufgaben termingerecht einzutakten. 

Arbeitsgestaltung:

Aus der Sicht der Arbeitsgestaltung kommt es darauf an, Erkenntnisse, Daten und Zusammenhänge für die betriebliche Praxis nutzbar zu machen. Optimal gestaltete Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe sollen sowohl das Erreichen von Arbeitsergebnissen (Qualität und Quantität) ermöglichen als auch die Leistungsvoraussetzungen der Beschäftigten berücksichtigen, sodass die Arbeitsaufgaben ebenso effektiv wie menschengerecht ausgeführt werden können. Die Studierenden eignen sich das hierfür erforderliche arbeitsgestalterische Wissen an und erlernen ein umfassendes methodisches Vorgehen, um es als Fach- und Führungskraft in ihrem beruflichen Wirken erfolgreich anwenden zu können.


Art der Lehrveranstaltung, SWSseminaristische Vorlesung (V) 2 SWS, Übung (Ü) 2 SWS
Lehrinhalte

Fertigungsvorbereitung (2 SWS):

  • Einführung: Aufgaben der Fertigungsvorbereitung, Fertigungsarten, Organisationstypen, Fertigungstiefe
  • Fertigungsplanung: Ein- und Ausgangsdokumente, Arbeitsplanerstellung, Rohteilbestimmung, Arbeitsvorgangsfolgeermittlung, Fertigungsmittelauswahl, Operations-/Feinplanung, Vorgabezeitbestimmung
  • Bewertung von Fertigungsprozessen: Betriebliche Kostenrechnung, Kalkulationsmethoden, Maschinen- und Lohnkostensätze, Variantenvergleichsrechnung
  • Montageplanung: montagegerechte Strukturstücklisten, Baukastenstücklisten, Montagepläne, Montagevorranggraphen
  • Fertigungssteuerung: Mengenplanung, Termin- und Kapazitätsplanung, Auftragsfreigabe, Reihenfolgeplanung, Optimale Losgröße


Arbeitsgestaltung (2 SWS):

  • Ziele, Handlungsfelder, Maßnahmen, Rahmenbedingungen, Bewertungskriterien
  • Wertschöpfung und Verwendung in Prozessen und Arbeitssystemen

  • Methoden zur Analyse und Gestaltung

  • Wertstrommethode

  • Arbeitsaufgaben, Ablaufabschnitte, Rüsten und Ausführen, Ablaufarten

  • Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation

  • Arbeitsplatzgestaltung in der Produktion: Steh- und Sitzarbeitsplätze, Bildschirmarbeitsplätze, Handhaben von Lasten

  • Arbeitsumgebungsgestaltung: Licht und Beleuchtung, Schall (Lärm), Klima

  • Bewertungsverfahren und Gefährdungsbeurteilung

Voraussetzung für die Vergabe von Credits, Benotung

Klausur 120 Minuten

Verwendbarkeit des Moduls

in allen Bachelor-Ingenieursstudiengängen

Literatur und Lehr-Lern-Materialien

Fertigungsvorbereitung:

  • Eversheim, W.: Organisation in der Produktionstechnik, Band 1 bis 4, VDI- Verlag
  • Dangelmaier, W.: Fertigungsplanung, Springer-Verlag
  • Jacobs, H.-J.; Dürr, H.: Entwurf und Gestaltung von Fertigungsprozessen, Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag
  • Wiendahl, H.-P.: Betriebsorganisation für Ingenieure, Carl Hanser Verlag
  • Wolf, E.; Hartrampf, Dieter: Arbeitsvorbereitung in der Teilefertigung, Agentur für wissenschaftliche Weiterbildung und Wissenstransfer
  • Klocke, F.; König, W.: Fertigungsverfahren. Bd.1 – Bd.5, Springer-Verlag
  • H. J. Bullinger „Systematische Montageplanung“ Carl Hanser Verlag 1986 (REFA)

Arbeitsgestaltung:

  • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.): Kleine ergonomische Datensammlung, TÜV Media
  • Kubitscheck, S.; Kirchner, J.-H.: Kleines Handbuch der praktischen Arbeitsgestaltung
  • Bullinger, H.-J.: Ergonomie (Technologiemanagement – Wettbewerbsfähige Technologieentwicklung und Arbeitsgestaltung), Vieweg Verlag
  • REFA – Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unterneh- mensentwicklung: Methodenlehre der Betriebsorganisation: Verschiedene, Carl Hanser Verlag
  • Ausgewählte Gesetze und Vorschriften (z.B. ArbZG, ArbSchG, BildscharbV), Arbeitsstättenrichtlinien (ASR) zur Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), Berufsgenossenschaftliche Regeln/Informationen, DIN/EN- Normen, VDI/VDE-Richtlinien


Module title and summary

Manufacturing preparation and work organisation

Manufacturing preparation:

Students are familiar with the tasks involved in production planning, the contents of a work plan, the associated documents (scheduling card, production card, material sheet, labour sheet), machine data management and tool organisation in production. They are able to draw up work plans for parts production based on workshop drawings. Students are familiar with guidelines and examples of assembly-friendly product design. They can draw up assembly sequences based on design bills of materials and the assembly drawing. Students are informed about production control procedures and methods. They are able to schedule simple work tasks to meet deadlines. 

Work organisation:

From the perspective of work design, the key is to make insights, data and interrelationships usable for operational practice. Optimally designed workstations and work processes should both enable the achievement of work outcomes (quality and quantity) and take into account the performance requirements of employees, so that work tasks can be carried out as effectively as they are human-centred. Students acquire the necessary knowledge of work design and learn a comprehensive methodological approach so that they can successfully apply it in their professional roles as specialists and managers.